1600
Erste Ansiedlungen auf dem Gebiet zwischen Altona und Hamburg, dem Hamburger Berg.
1682
Eine kleine Fachwerkkapelle wurde auf dem Platz der heutigen St. Pauli Kirche errichtet und am 24. August geweiht. Sie war zunächst eine Filialkirche des Michel.
1745
Die St. Pauli Kirche wurde "unabhängig" von der Michaeliskirche.
1814
Am 3. Januar brannten die französischen Besatzer den gesamten Hamburger Berg nieder, einschließlich der St. Pauli Kirche.
1816
Das Kirchen-Collegium von St. Michaelis beschloss den Neubau einer Kirche für den Hamburger Berg an derselben Stelle.
1819
Am 6. Mai erfolgte die Grundsteinlegung für den Neubau der Kirche.
1820
Nach nur 10 Monaten Bauzeit fand die Einweihung der Kirche am 2. März statt.
1833
Der Stadtteil Hamburger Berg wurde in „St. Pauli“ umbenannt, wodurch die Kirche dem Stadtteil ihren Namen gab.
1846
Das geplante Schulhaus, das heute als Einsatzleitung der Diakonie St. Pauli und Gemeindesaal dient, konnte realisiert werden.
1864
Ein Kirchturm mit neoromanischen und neogotischen Stilelementen wurde nach Plänen von Max Wallenstein errichtet; auch Dach und Fassade wurden baulich verändert.
1895
Die evangelisch-lutherische Gemeinde der St. Pauli Kirche errichtete ein Pastorat, um das nördliche St. Pauli besser zu versorgen.
1901
Die evangelisch-lutherische Gemeinde der St. Pauli Kirche errichtete ein weiteres Pastorat, um das nördliche St. Pauli besser zu versorgen.
1906
Der Grundstein der Gnadenkirche wurde am 8. Juli gelegt.
1907
Die Einweihung der Gnadenkirche konnte am 1. Dezember stattfinden.
1915
Die Kapelle am Paulinenplatz wurde von der J.-H. Donnerstiftung erbaut.
1947
Die Gnadenkirche wurde nach erheblichen Zerstörungen im 2. Weltkrieg wiedereröffnet.
1953
Die Matthiaskapelle in Waltershof wurde errichtet.
1954
Die Kapelle am Paulinenplatz gehört seit diesem Jahr zur St. Pauli Gemeinde.
1967
Die Matthiaskapelle wurde nach Langenhorn transportiert und diente dort bis 1973 als Kapelle der Zachäus-Gemeinde.
1972
Der Bezirk der Kapelle am Paulinenplatz wurde aufgelöst.
1993
Das Gebäude der Matthiaskapelle, das zur Bodelschwingh-Gemeinde in Winterhude umgesetzt wurde, wurde Anfang des Jahres durch Brand zerstört.
2002
Die Gemeinde der Gnadenkirche fusionierte mit der „Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Pauli-Süd“.
2004
Die Gnadenkirche wurde an die Russisch-Orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats übergeben, um sie als Gotteshaus zu erhalten.